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Autor: Lydia Arndt

Bindungsorientiert arbeiten. Das Herz pädagogischen Miteinanders.

Sicher gebundenen Kindern steht die Welt offen. Gelungene Bindung, so weiß man heute, ist die Basis für Lernen, Gesundheit und stärkendes Miteinander. Der frühen Bindung kommt somit eine besondere Bedeutung zu.

Hier lernen Kinder eine der wichtigsten Qualitäten für ihr Leben: Stressregulation.

Ich möchte Sie für die „Biochemie des Miteinanders“ begeistern und Sie in Ihrer wertvollen bindungsorientierten Arbeit stärken.

Was Sie in der Fortbildung lernen können:

  • Bindungspsychologie – Das Band der frühen Bindung
  • Warum es Feinfühligkeit braucht
  • Bindungsmuster verstehen
  • Gute Bindung – gute Stressregulation
  • Möglichkeiten der Co-Regulation
  • Bindungsorientiert arbeiten- mit Kindern und Eltern, im Team
  • Bindung braucht Körper und Herz
  • Warum Bindungsangebote eine gute Selbstanbindung brauchen

Impulsvorträge, Übungen zur Selbstwahrnehmung, Einzel- & Gruppenarbeit, Bewegungs- und Entspannungsangebote, Plenum.

Mit Gefühl geht´s besser.

Termin KefB: 23.11.26

Werfen Sie mit mir einen Blick in die Welt der Gefühle. Sie begleiten und beschäftigen uns ein Leben lang. Entdecken sie die Vielfalt von Gefühlen und lernen Sie die Regeln kennen, denen sie folgen.

Sich mit den eigenen Gefühlen auszukennen ist eine hohe Kompetenz, die Ihnen im Umgang mit kindlichen und elterlichen Gefühlen als auch im Team hilfreich sein wird.

Inhalte der Fortbildung:

  • Gefühle erkennen lernen.
  • Wie und wo sich Gefühle zeigen.
  • Gefühle haben und machen Sinn.
  • Vom guten Umgang mit den Gefühlen.
  • Von verschwundenen und verteufelten Gefühlen.
  • Wie wir verbindende Gefühle vertiefen können.
  • wie wir starke Gefühle beruhigen können.

Die Fortbildung bietet Ihnen einen wohltuenden, stärkenden Raum für sich selbst und im Miteinander.

Impulsvorträge, kreative Angebote, Gruppenaustausch, Bewegungsangebote

 

Glück selbst gemacht.

Termin KefB: 10.5.27

Mit alltagsnahem Impulsen und Inspirationen regt die Fortbildung dazu an in Sachen Glück selbst aktiv zu werden. Glücksmomente steigern die Lebendigkeit, die Motivation und das Miteinander.

Nicht zu vergessen das Wohlbefinden.

Grundlage dieser Fortbildung sind Methoden und erkenntnisse aus der positiven Psychologie.

Inhalte der Fortbildung:

  • Wie schenke ich mir Glück?
  • Wie teile ich Glück?
  • Von der Wirksamkeit guter Gefühle.
  • Wie gelingende Beziehungsmomente glücklich machen.
  • Glücksmomente herstellen und genießen.
  • Glück als Projekt in der Kita.

Die Fortbildung hält einiges an Anregungen für Sie bereit, um zum Glück zu finden. Auch oder gerade in herausfordernden Zeiten.

Impulsvorträge, Einzelarbeit, Gruppenaustausch, glückliche Bewegungseinheiten

Gesundheit ist ansteckend.

Termin KefB: 22.2.27

Stärken Sie Ihre Gesundheitskompetenzen. Gemeinsam.

Wir können Gesundheit nicht einfach machen, aber wir können viel für sie tun.

In der Fortbildung bekommen Sie neue Impulse und vor allem Werkzeuge an die Hand, die Ihre Gesundheit und Ihre Selbstwirksamkeit stärken. In sich, im Team, in der Kita.
Inhalte dieser Fortbildung:

•Wo geht´s denn hier zur Gesundheit? – Wegweiser.
•Wie Stressregulation den Körper, den Geist und unsere Beziehungen belebt.
•Sich auf das Gesunde ausrichten lernen.
•Die Psyche über den Körper und den Körper über die Psyche stärken.
•Warum Regulation lebensnotwendig ist.
•Verbundenheit ist ein Gesundheitselixier.
•Die eigenen Selbstheilungskräfte stärken.

Gesundheit ist zutiefst individuell und zugleich kollektiv. Inspirieren Sie Ihr Team zum Thema Gesundheit. Hierfür entwickeln wir neue Gesundheitsrituale und Strategien.
Impulsvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, bewegungs- und wahrnehmungsorientierte Angebote

Online Workshop

Am 16. Mai 2026 startet der Online Workshop zu meinem Kartenset „Das Leben und die Liebe stärken“ für Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung.

Ich freue mich sehr, Ihnen die Inhalte der Karten näher zu erläutern. Gleichzeitig möchte ich Ihnen viele kleine, schlichte regulierende Bewegungsübungen vorstellen. Mit sich daran anschließenden Regenerationsphasen.

Der Workshop findet via zoom statt. Melden Sie sich bitte rechtzeitig bei mir an. Nutzen Sie dazu das Kontaktformular, nach Überweisung des Kostenbeitrages ist der Platz verbindlich.

Kurz vor dem Termin sende ich Ihnen einen link zu.

Und dann kann es auch schon losgehen.

An Unterschiedlichkeiten wachsen.

Konflikte kennen wir alle. Sie gehören dazu, zu unseren Beziehungen, im Paar, in der Eltern-Kind Beziehung, im Team.

Es treffen Gegensätzlichkeiten, Unterschiede aufeinander. „Das geht für mich gar nicht.“

Wenn dieser Satz fällt, dann schließt sich die Tür zum Miteinander, dann geht es ins Gegeneinander.

Es entwickelt sich ein Kampf aus der tiefen Annahme heraus, dass nur einer gewinnen kann.

Ist das so? Meine Freundin fragte mich in solchen Fällen immer:

„Ist der Raum nicht groß genug für uns beide?

Haben nicht unser beider Vorstellungen Platz darin?“

Das gab mir immer schon zu denken.

Und Thomas Hübl, Autor des Buches: Die heilsame Kraft unserer Beziehungen, schreibt dazu:

Konflikte entstehen oft nicht, weil wir zu verschieden sind – sondern weil wir einander nicht genug Raum lassen verschieden zu sein.

Was würde passieren, wenn wir nicht in den Kampf einsteigen, wenn wir uns um Beruhigung bemühen und das Herz geöffnet halten.

Wenn wir anfingen zuzulassen, dass wir Menschen sehr gleich und sehr verschieden sind. Und dass es hilfreich ist, dies zu würdigen.

Genau an diesem Punkt kann Verbindung und Wachstum entstehen.

Was braucht es dazu? Ein Zurücktreten von unseren tiefen Überzeugungen, eine Fähigkeit den Raum weit und offen zu halten für  jede Stimme, jede Eigenart und jede Unsicherheit.

Auf der biologischen Ebene brauchen wir hierzu eine Rückkehr aus dem Kampf-Fluchtmodus in die Beruhigung, in das Gefühl von innerer Sicherheit.

Üben wir wahrzunehmen, was im Konflikt entsteht und welches Feld sich aufbaut.

Wir wechseln von der Harmonie in die Spannung. Und diese Spannung will getragen sein.

Bleiben wir inmitten dieser Spannung präsent und offen für das Beste in uns und im anderen.

Mitten in der Unterschiedlichkeit.

Dornenzeiten – leidvolle Zeiten leben.

Leidvolle Zeiten, Krisenzeiten gehören zum Leben dazu. Genauso wie die glücklichen Zeiten.

Wir kennen sie alle. Wir reden nicht gerne über sie.Und manchmal schämen wir uns sogar dafür.

Unsere leidvollen Zeiten wollen durchlebt werden, so wie die glücklichen.

Ja, die glücklichen sind leichter. Keine Frage. Wir nehmen sie gerne, wenn sie auf unserem Lebensweg liegen.

Was aber, wenn Leid sich zeigt. Das große oder das kleine Leid. Ein lieber Mensch stirbt, wir erkranken, wir verlieren unsere Arbeit oder eine Trennung steht an.

All das schmerzt. Es tut einfach nur weh. Und dieser Schmerz darf da sein. Wir dürfen ihn nicht verstecken. Leichter wird´s, wenn wir ihn teilen. Mit anderen Menschen, die einfach da sind, mitfühlen und auch etwas davon kennen.

Die auch etwas davon kennen, dass das Leben manchmal unverhoffte, manchmal unvorstellbare Wege geht, die uns zutiefst erschüttern.

„Wir haben Rosen gepflanzt, es wurden Dornen.

Der Gärtner tröstet uns, die Rosen schlafen.

Man muss auch seine Dornenzeit lieben.“

Rose Ausländer

Seine Dornenzeiten zu lieben heißt, inmitten der Krise bei sich zu bleiben. Ganz nah, ganz aufmerksam, ganz annehmend. Bei dem Schmerz, bei der Trauer, bei der tiefen Erschütterung.

Mit dem zu sein, was im Moment ist, wie wir im Moment sind. Tief traurig, ganz unglücklich, ärgerlich oder tief enttäuscht vom Leben.

Alles, wirklich alles darf da sein.

Dornenzeiten brauchen unsere Zeit, unsere zärtliche Zuwendung, unsere ganze Liebe.

Und unser Vertrauen.

Das Vertrauen, dass uns auch das Rettende immer umgibt. Auch in leidvollen Zeiten. Auch, wenn wir es gerade nicht sehen.

„Der Gärtner tröstet uns, die Rosen schlafen“.

Bis sich inmitten des Schmerzes, des tiefen Leids kleine Lebensfunken melden. Erste winzige, ins Leben strebende kleine Rosenknospen.

„Ich muss mal wieder mehr an mich denken.“

Diesen Satz höre ich oft in den Abschlussrunden meiner Fortbildungen. Zu Beginn einer Begleitung erzählen mir Menschen, dass sie immer für andere sorgen, selten für sich selbst.

Wir Menschen können nur langfristig füreinander da sein, wenn wir für uns selbst sorgen.

Ja, es geht auch anders. Meist ist dieses anders, der Weg in eine Erschöpfung.

Wenn Sie Beziehungen, gleich welcher Art gestalten wollen, ist es wesentlich zu wissen, wer Sie selbst sind, was Sie selbst brauchen, wie Sie reagieren(Trigger), und was Sie stärkt (Glimmer).

Und welche Qualitäten unsere Beziehungen brauchen, um verbindend und wirksam zu werden.

Jede Art von Beziehung beginnt mit der Beziehung, die wir zu uns, mit uns selbst haben.

Frei, nach dem Motto: Wie ich mir, so ich dir.

Und die Beziehung, die wir zu uns selbst haben, nimmt darüberhinaus noch Einfluss auf unsere Gesundheit. Deshalb gibt es mein Angebot „beziehungs-weise-gesund“.

Ich begleite Sie gerne dabei, gut und wohlwollend für sich selbst zu sorgen. Besonders in herausfordernden Zeiten oder während einer Erkrankung.

Warum mir das so wichtig ist? Weil ich selber etwas davon kenne.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Glimmer. All das, was unser Herz zum Leuchten bringt.

Das schöne Wort Glimmer stammt aus der Feder der amerikanischen Psychotherapeutin Deb Dana.

Deb Dana beschäftigt sich mit der „Kunst der sicheren, menschlichen Beziehungen“. Und arbeitet viel mit traumatisierten Menschen.

Egal, ob wir Traumaerfahrungen machen mussten oder nicht, immer gibt es für uns Menschen etwas, was uns triggert. Etwas, was unseren Stress- und Stimmungszustand sehr plötzlich und erstaunlich verändert.

Um diese Trigger zu wissen ist für das Leben mit uns selbst aber auch vor allem für ein gelingendes Miteinander sehr hilfreich.

Ebenso hilfreich ist es, die Dinge zu kennen, die uns auf ganz individuelle Art und Weise stärken.

Und manchmal braucht es nur einen kleinen Anstupser, um wieder in Gefühle von Freude und innerer Ruhe zurückzufinden.

Jeder hat seine ganz eigenen Erlebnisse, die das Herz zum Leuchten bringen.

Glimmer eben.

Diese Erlebnisse, Dinge, Personen, Tiere nennt Deb Dana Glimmer.

Wer sind Ihre Lebensbegleiter?

Heute Morgen im Bett noch wollte ich, wie so oft in den letzten Tagen die Nachrichten lesen. Ich überflog die ersten Zeilen und habe ich mich dann entschieden meinen Morgen anders zu beginnen.

Zuversichtlicher, Stärkender, Ermunternder. Und dazu nehme ich meine Helfer, meine Lebensbegleiter in Anspruch.

Nein, nicht meine nahen Menschen. Nicht so früh schon.

Ich habe mich gefragt, welche Texte mir gut tun, von wem ich gerne lese.

Heute Morgen kam mir David Steindl Rast in den Sinn, ein 98 jähriger Benediktiner Mönch. Er inspiriert mich immer sehr. Ich habe einen Text von ihm gelesen und sehr schnell stellte sich in mir eine Ruhe, eine Gelassenheit, eine Zuversicht ein.

Wie wunderbar für einen Morgen mit Sonnenschein.

Und dann tauchte diese Frage auf: Wer sind denn eigentlich meine Lebensbegleiter?

Ich spreche nicht von meinen lieben, meinen engsten Mitmenschen. Hier spreche ich von den ferneren Lebensbegleitern, mit denen ich mich auch verbunden fühle.

Es geht um die, die mich vielleicht mein Leben lang begleiten, ohne das ich es so wirklich mitbekomme. Wie Vertraute, die ich ich immer wieder treffen und aufsuchen kann. Die, die ein wirkliches Geschenk für mich sind.

Ferne und doch sehr nahe Vertraute, die uns manchmal ein Leben lang begleiten, weil wir sie lesen, hören oder schauen. Die Lebensbegleiter aus den Büchern, den Filmen, den Podcasts.

Für mich sind Bücher und die Menschen, die sie verfasst haben – Lebensbegleiter.

Sie begleiten mich mit ihren Geschichten, Anregungen und Inspirationen. Ich würde sogar sagen, sie formen mich und mein Leben mit. Ich liebe Bücher, die mich berühren. Die, die mir Informationen schenken und gleichzeitig mein Herz ansprechen. Ohne diese Kopplung ermüde ich schnell und fühle mich gelangweilt.

Die, die mir dabei helfen bei mir selbst und in meinem Herzen anzukommen.

Die, die mich immer wieder an das Verbindende zwischen uns Menschen erinnern.

Meine Lebensbegleiter, durch alle Höhen und Tiefen meines Lebens, sind vor allem Thích Nhất Hạnh, ein buddistischer Mönch. Ihn fand ich inmitten einer mich sehr verunsichernden Lebenskrise. Und wie ein guter Therapeut standen mir seine Texte bei. Stärkten mich und erlaubten mir neue, sanfte Sicht- und Lebensweisen.

Dazu gehört auch Rachel Naomie Remen, eine amerikanische Ärztin. Eine Medizinerin, die sich für mehr Mitgefühl in der Medizin, im Leben einsetzt. Nicht zu vergessen Richard Stiegler, ein inspirierender Autor und Gründer der transpersonalen Prozessarbeit: Seele und Sein

Hinter all dem steht die Frage, wie richte ich mich, inmitten herausfordernder Zeiten, aus?

Auf das, was uns und andere Menschen verbindet oder auf das, was uns trennt und was uns schwächt?

Machen wir uns bewusst, dass wir mit dem, was wir schauen, hören und lesen, unsere Stimmung machen. Wir tun also gut daran, genau zu schauen, was da gerade unsere Nahrung ist.

Wir nehmen die Texte, die Geschichten in unser Innerstes. Wir nehmen sie in uns auf. Und genau dort wirken sie.

Kurzum, mein Tip an dieser Stelle. Beginnen Sie, trotz all dieser Krisen, der schwierigen politischen Lage, Ihren Morgen mit etwas, was Ihnen gut tut. Mit etwas, was Ihnen Mut und Zuversicht schenkt. Mit etwas, was sie durch den Tag trägt.

Ich wünsche Ihnen, den ein oder anderen wirklich treuen und heilsamen Lebensbegleiter.

Werden wir uns wieder bewusst. We are nature.

Das Zitat, das ich Ihnen heute ans Herz lege, stammt aus dem faszinierenden Buch der jungen Autorin Anna Zemann: You are nature. Im kailash Verlag erschienen. Sehr inspirierend.

„Die Welt war noch nie so laut und schnell, wie heute. Es ist leicht sich darin zu verlieren.

Wenn das passiert, werde still, lausche in dich hinein, hör zu.

Hinter all dem Lärm wohnt etwas leises. Etwas, das zu dir spricht. Eine Stimme, die den Weg kennt.

Vertraue ihr. Nie hat es mich enttäuscht. All die 800 Jahre nicht.

Sagt der alte Baobab.“

Ein Baobab ist ein Affenbrotbaum. Er kann bis zu 25 Meter hoch und tausende Jahre alt werden. Erst nach 20 Jahren beginnt der Baum zu blühen.

„Wir müssen auf unsere Worte achten.“

„Wir müssen auf die Worte achten“. Diesen Satz habe ich kürzlich von Menschen aus dem Bundestag gehört. Der Ton wird rauher, überall.

Ich glaube, wir müssen vielmehr auf die Angst und Sorge achten, die sich unter uns auszubreiten drohen. Auf den Stress, der durch all die Unsicherheiten und Beunruhigungen aktueller Informationen bei uns Menschen ausgelöst wird.

Stress überträgt sich, er breitet sich unter uns aus. Er führt dazu, dass die Erregung in unseren Nervensystemen sehr hochgefahren ist.

Wenn dies der Fall ist, haben wir im wahrsten Sinne des Wortes eine hohe Ladung. Sie kennen die Frage: Warum bist du denn so geladen?

Die Ladungen steigen und wir bemerken es am Ton im Miteinnander, das dann leicht zu einem Gegegneinander wird.

Die Ladung führt dazu, dass wir unkontrolliert aus den emotionalen Zentren sprechen. Von hier aus können wir nicht die angemessen Worte finden. Hierzu bräuchte es ein reguliertes Nervensystem und den kontrollierenden Einsatz des frontalen Cortex.

Von daher müsste der oben genannte Satz eigentlich folgendermaßen heißen:

Wir müssen auf unsere Nervensysteme achten, die im Hintergrund arbeiten.

Wir wissen heute, dass Stress und Panik die Tendenz haben sich auszubreiten. Sie übertragen sich in Windeseile. Denken Sie an eine Zebraherde, in der ein Tier panisch losläuft. Sie haben vor Augen, was passiert. Alle folgen.

Auch wir Menschen sind Herdentiere. Im Gegensatz zu den Tieren verfügen wir über Möglichkeiten Angst und Stress mit Hilfe unseres Nervensystems zu regulieren. Wir können Einfluss nehmen.

Hat uns unser Nervensystem aufgrund von echten oder vermeintlichen „Gefahrensignalen“ auf Kampf- und Flucht eingestellt, können wir aufgrund unserer Physiologie keine freundlichen, keine verbindenden Worte finden.

Wir verlieren im Stress den Zugriff auf den beruhigenden, wohlwollenden Teil in uns. Deshalb sollten wir immer erst dafür sorgen unsere Emotionen zu regulieren.

Verbunden mit uns selbst, mit unserem Körper, mit dem verbindenden und wohlwollenden Teil in uns wählen wir die passenden, die stimmigen Worte. Von hier aus haben wir Zugriff darauf. Von hier aus, wissen und spüren wir, was menschliche Verbindung braucht. Und wir wissen auch, was sie rapariert, wenn sie unterbrochen wurde.

Let´s regulate ourselves before big and small speeches.

Das gilt im Großen für Reden im Bundestag und im Kleinen für Reden im Teamraum, im Klassenzimmer, beim Eltern- oder auch beim Paargespräch. Und vor allem für die Rede mit uns selbst.

Es ist genau die Zeit, um immer mal wieder zu spüren, wie wir unterwegs sind. Zwischendurch.

Mit einer Laduig oder mit Offenheit und Mitgefühl für uns selbst und die anderen Menschen?